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Blick vom Balkon über Irgoli
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Teilansicht des einen Schlafzimmers
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Küchenzeile mit SAT-TV, Essplatz rechts
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Neues Bad mit Badewanne
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Die Ferienwohnung Grazia liegt im 2. Stock eines großen Hauses, in dem die sardischen Besitzer Parterre wohnen. Die Wohnung verfügt über zwei neue, gut eingerichtete Doppelschlafzimmer mit großen Schränken bzw. Schrankwänden. Es sind genügend warme (saubere!) Decken für die Übergangszeit oder den Winter vorhanden. Die Schlafzimmer können über 2 fahrbare Gasöfchen temperiert werden. Die Wohnung ist sehr gut gepflegt und mit allem ausgestattet, was zu einem angenehmen Aufenthalt dazugehört. Die Vermieterin hilft Ihnen gern bei Fragen und ist sehr gastfreundlich.
Gegenüber dem Schlafzimmer 1 liegt das Schlafzimmer 2, von dem aus Sie auf den langen Balkon treten können. Dort können Sie frühstücken und gleichzeitig das langsam erwachende Leben in der darunterliegenden Gasse, in den Innenhöfen und auf den Nachbarveranden beobachten. Die Glocken der Kirchuhr schlagen dezent und merkwürdig anders: morgens um 9 Uhr beispielsweise zaghaft 3 mal.
Vom langen Flur zweigt das ganz neue Bad mit Badewanne ab und die Küche mit Essplatz für 4 - 5 Personen. Der offene Kamin kann im Moment leider noch nicht angeheizt werden. Es ist vorgesehen, dass ein Einsatz hineingesetzt wird, um die Strahlungswärme effektiver halten zu können.
Es handelt sich also um eine geräumige Wohnung mit ca. 80 qm. Parken können sie in Sichtweite der Wohnung.
Eine kleine Beschreibung der Atmosphäre, vom Balkon der Wohnung Grazia aus beobachtet am 01.04.05:
Irgoli im April
"Hühnergackern, Vogelzwitschern, kreise- ziehende Schwalben, ein Bauer, der die geputzten silberglänzenden Milchkannen zurück ins Haus trägt, eine Alte auf der Straße mit aufrechtem, festem, zielstrebigem Gang, nichts kann sie von ihrem Weg abbringen, die Turmuhr schlägt zaghaft zwei Mal.
Zia klopft an die Tür:
"Entschuldige bitte, entschuldige für die Störung. Hier sind ein paar frisch gepflückte Mandarinen. Entschuldige nochmal!"
Wäsche flattert auf der Leine.
Und wer setzt sich durch in der Morgenstille: der gackernde Hahn, die Autogeräusche, das Vogelzwitschern, die Motorsäge? Die Sonne zeigt sich noch unentschlossen zwischen lockerer Bewölkung.
Man trifft sich auf der Straße: der alte Mann mit den verschränkten Händen auf dem Rücken, die noch nicht ganz so alte Frau mit dem festen Haarknoten am Hinterkopf gehüllt in den schwarzen Wollschal und den energischen Gesten. Die junge Frau nebenan zeigt voller Freude die eben gekauften gelben Fresien:
"Schauen Sie, Signora, wie schön die Blumen sind." Während die Angesprochene zart über die Blumen streicht.
Eine Fremde besichtigt das verfallene Häuschen nebenan mit dem kleinen Innenhof, der so groß ist wie der alles beschattende Zitronenbaum. Die Nachbarin grüßt herüber: "Una bella giornata!" Der Tag erwärmt sich und erwacht. |